21. Oktober 2026
Pumptrack-Training begeistert Boll – und weckt Hoffnungen auf eine fixe Anlage
Medienmitteilung
An einem Freitagnachmittag im September wimmelte es beim mobilen Pumptrack bei der Oberstufenschule in Boll nur so von begeisterten Kindern mit ihren Velos. Sie alle freuten sich auf die Trainingsstunde mit Sam vom RRC Bern. Sam kennt sich auf dem Pumptrack bestens aus und zeigte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, worauf es beim Fahren ankommt. Nach einem kurzen Aufwärmen auf dem Rasen ging es los – zuerst zu Fuss, danach mit dem Velo. Sam zeigte die richtige Technik und gab wertvolle Tipps: «Immer wieder klein und gross machen und auch in den Kurven schön in der Mitte fahren». Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und konnten das Gelernte gleich auf der Strecke ausprobieren.
Der Anlass war einer von dreien, richtete sich an Kinder und Jugendliche und wurde mit Unterstützung des Elternvereins organisiert. Auch Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab und Gemeinderat Stefan Hintermeister waren vor Ort. Letzterer liess es sich nicht nehmen, den Pumptrack gleich selbst auszuprobieren. Auch er könnte sich einen fixen Pumptrack in Boll gut vorstellen. Mit dabei war auch Benjamin Rupp, Präsident des Vereins Pumptrack Boll. Er nutzte die Gelegenheit, mit der Gemeindepräsidentin über die Zukunft der Anlage und die laufende Teilrevision der Ortsplanung zu sprechen. Denn der mobile Pumptrack hat in den letzten Wochen gezeigt, wie gross das Interesse ist.
«Der mobile Pumptrack wurde bisher intensiv genutzt und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten», erzählt Rupp. Viele Kinder und Jugendliche besuchten den Ort mit ihren Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis. So wurde der Pumptrack zu einem Treffpunkt für verschiedene Generationen und bot neben Bewegung und Spass auch Raum für Begegnungen. Für den Verein ist deshalb klar: Bei einem fixen Pumptrack soll nicht nur die sportliche Nutzung im Vordergrund stehen. «Auch die Begegnungsort wäre ein wichtiger Bestandteil», sagt Rupp.
Einziger negativer Punkt war der Lärm. «Bei einer fixen Anlage ist der Lärm nicht mit dem der mobilen Variante vergleichbar», versichert Rupp.
Wie es mit der Teilrevision der Ortsplanung und damit auch mit der Idee eines fixen Pumptracks weitergeht, wird sich zeigen. Der Verein blickt gespannt auf die nächsten Schritte und bedankt sich bei der Gemeinde für die finanzielle und organisatorische Unterstützung des mobilen Pumptracks. Auch der Gemeinderat ist erfreut über die tollen Events und die Begegnungsmöglichkeiten, die durch den mobilen Pumptrack in Boll entstanden sind.
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